Shirakawa-gō, Traditionelles Bergdorf in der Präfektur Gifu, Japan
Shirakawa-gō ist eine Bergsiedlung in Gifu mit rund vierzig Bauernhäusern im gasshō-zukuri-Stil, die steil geneigte Dächer aus Strohdach haben. Die Gebäude erstrecken sich über mehrere Stockwerke und passen sich natürlich an die steile Landschaft an.
Das Dorf war bis ins 20. Jahrhundert isoliert und entwickelte spezialisierte Bautechniken zur Bewältigung von starkem Schneefall. Diese architektonische Innovation half später auch bei der Unterstützung der Seidenproduktion, die in der Region blühte.
Der Ort trägt seinen Namen nach dem klaren Fluss, der durch das Tal fließt. Die Bewohner prägen das Erscheinungsbild durch ihre Gegenwart in den Häusern, wo Besucher den Rhythmus des täglichen Lebens in den traditionellen Strukturen erleben können.
Besucher erreichen das Dorf per direkter Busverbindung von Takayama aus, was die Ankunft unkompliziert macht. Die Winterbeleuchtungsveranstaltungen erfordern jedoch vorherige Reservierungen, daher ist Planung vor der Reise ratsam.
Die Bauernhäuser wurden ohne Nägel konstruiert und verlassen sich stattdessen auf präzise angepasste Holzverbindungen. Diese handwerkliche Methode ermöglichte es den Häusern, sich bei Erdbeben und unter Schneelast zu bewegen, ohne Schaden zu erleiden.
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