Narude Dam, Talsperre in Japan
Narude-Damm ist ein Betonbauwerk, das sich über den Fluss Shō erstreckt und gut 53 Meter hoch sowie etwa 190 Meter breit ist. Das Bauwerk hat eine einfache, funktionale Konstruktion mit steifen Linien und steht fest in der Landschaft.
Der Damm wurde 1951 erbaut und repräsentiert die Wiederaufbaubemühungen Japans nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Projekt war Teil der regionalen Entwicklung zur Stromerzeugung und Wasserwirtschaft in der Gifu-Präfektur.
Der Name des Damms bezieht sich auf die umliegende Landschaft und die lokale Geschichte der Wasserwirtschaft. Die Menschen vor Ort betrachten das Bauwerk als ein Symbol der Entwicklung und des Fortschritts, das sich stillschweigend in die grüne Umgebung einfügt und Teil ihres alltäglichen Lebens ist.
Die beste Zeit zum Besuchen ist an ruhigen Tagen, wenn die Wassermenge stabil ist und man die Struktur deutlich sehen kann. Erkunden Sie die Wege entlang des Flusses oder die nahegelegene Gassho-Ohashi-Brücke, um verschiedene Blickwinkel auf das Bauwerk zu bekommen.
Viele Besucher bemerken nicht, dass die Dammanlage über Druckturbinen verfügt, die unter dem Gewicht des aufgestauten Wassers arbeiten und eine konstante Stromversorgung ermöglichen. Die Wechselwirkung zwischen der Wasserkraft und den täglich arbeitenden Turbinen ist oft verborgen, aber sie prägt das Leben der umliegenden Dörfer seit sieben Jahrzehnten.
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