Sakaigawa Dam, Gewichtsstaumauer in Nanto und Shirakawa, Japan.
Der Sakaigawa-Staudamm ist eine Gewichtsstaumauer, die in den Bergen an der Grenze zwischen Nanto und Shirakawa in der Präfektur Gifu errichtet wurde und 115 m hoch ist. Er staut den Fluss auf und bildet einen Stausee, der zur Stromerzeugung und Wasserversorgung der Region genutzt wird.
Mit dem Bau des Staudamms wurde 1973 begonnen, und die Anlage nahm nach rund zwei Jahrzehnten Bauzeit im Jahr 1993 ihren Betrieb auf. Das Projekt entstand im Rahmen einer breiteren Infrastrukturoffensive, mit der abgelegene Bergregionen Japans an das Energienetz angeschlossen werden sollten.
Der Sakaigawa-Staudamm liegt in einer Region, die für ihr traditionelles Gassho-zukuri-Handwerk und ihre abgelegenen Bergdörfer bekannt ist. Wer die Gegend besucht, kann diesen Kontrast zwischen alten Siedlungen und moderner Infrastruktur direkt erleben.
Der Staudamm liegt in einem Berggebiet und ist am besten bei Tageslicht zu besuchen, da die Bergstraßen eng und kurvenreich sind. Im Winter kann es in der Gegend zu erheblichem Schneefall kommen, weshalb manche Zufahrtswege bei schlechten Witterungsbedingungen gesperrt sein können.
Obwohl die Staumauer selbst ein massiver Betonbau ist, liegt sie in einem Tal, das zum Einzugsgebiet des Shogawa-Flusssystems gehört, das weiter flussabwärts für einige der bekanntesten historischen Dörfer Japans sorgt. Die Wasserregulierung durch diesen und benachbarte Staudämme hat dazu beigetragen, dass diese Dörfer vor saisonalen Überschwemmungen geschützt werden.
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