Moji Castle, Burganlage auf Hügel in Moji-ku, Japan
Moji Castle liegt auf dem Gipfel des 175 Meter hohen Berges Kojoyama und überblickt die strategische Kanmon-Meerenge zwischen Honshu und Kyushu. Der Ort ist heute eine Ruinenstätte mit erhaltenen Steinfragmenten, umgeben von Wanderwegen durch das bergige Gelände.
Der Ort wurde 1185 von Taira no Chikamori aus dem Heike-Clan gegründet und wechselte mehrmals die Besitzer zwischen verschiedenen Clans wie den Ouchi, Otomo und Mori. Die Anlage wurde 1617 aufgegeben und später in eine militärische Festung der Meiji-Zeit umgewandelt.
Die Ruinen verkörpern die komplexe Feudalgeschichte Nordkyushus und markieren die Grenzziehungen zwischen verschiedenen japanischen Domänen während des Mittelalters. Der Ort zeigt, wie lokale Machthaber über Generationen um Kontrolle und Einfluss kämpften.
Man kann die Ruine über Wanderwege durch den Mekari-Park erreichen, mit bequemem Zugang von den Bahnhöfen Kanmonkaikyo Mekari oder Norfolk Square. Der Weg führt bergauf durch Wald und dauert einige Zeit, daher sollte man feste Schuhe und Wasser mitbringen.
Bei der Umwandlung zur militärischen Festung während der Meiji-Zeit verschwanden die ursprünglichen Burgstrukturen vollständig, wodurch nur wenige Steinfragmente zurückblieben. Diese Überreste sind heute das Einzige, das an die ursprüngliche Funktion des Ortes erinnert.
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