Kōfū-en, Japanischer Wandelgarten in Sakaide, Japan.
Kōfū-en ist ein japanischer Spazierergarten in Sakaide mit traditionellen Designelementen wie Steinlaternen, gewölbten Brücken und arrangierter Vegetation. Die Wege führen durch natürlich wirkende Landschaften mit kleinen Wasserläufen, ruhigen Seen und verschiedenen Baumbereichen, die zusammen ein ausgewogenes Ganzes bilden.
Der Garten wurde 1911 von Kamata Katsutaro in Auftrag gegeben und entstand während einer Zeit, als wohlhabende Bürger solche Orte zum Entspannen schufen. Das Gelände hat sein ursprüngliches Layout bis heute bewahrt und zeigt, wie frühe 20. Jahrhundert Landschaftsgestaltung aussah.
Der Garten folgt traditionellen japanischen Designprinzipien, die Besucher beim Spaziergang erleben können: kleine Inseln, steinerne Brücken und sorgfältig platzierte Pflanzen schaffen Orte zum Innehalten. Diese Art der Gestaltung ermöglicht es Besuchern, die Natur in ihrer präsentierten Form bewusst wahrzunehmen und zu genießen.
Der Garten ist jeden Tag außer montags geöffnet und kann leicht zu Fuß erreicht werden. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da die Pfade durch verschiedene Höhenlagen und Oberflächen führen.
Das Gelände verbindet bewusst japanische Landschaftstradition mit westlichen Gartenkonzepten, besonders sichtbar in großen offenen Rasenflächen neben traditionellen Hecken und Bäumen. Diese Mischung zeigt, wie japanische Gärten während der Modernisierung des Landes mit europäischen Ideen experimentierten.
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