Onigajō, Naturdenkmal an der Kumano-Küste, Japan
Onigajō ist eine Küstenformation an der Kumano-Küste mit steilen Felswänden, die sich über mehrere Kilometer erstrecken und zahlreiche Höhlen sowie bizarre Felsformationen aufweisen. Die Küste zeigt unterschiedliche Gesteinsschichten und wurde durch die Kraft des Meeres sowie geologische Bewegungen geformt.
Das Gebiet war im Mittelalter strategisch wichtig und diente verschiedenen Militärführern als Stützpunkt. Im 16. Jahrhundert wurde auf den Klippen eine Festung errichtet, die später aufgegeben wurde.
Der Ort ist mit der Legende des Generals Sakanoue no Tamuramaro verbunden, der diese Klippen als Basis zur Niederlage des Piraten Tagamaru nutzte.
Der Zugang erfolgt über einen Wanderweg von einem Besucherzentrum aus, das Parkplätze und grundlegende Einrichtungen bietet. Das Gelände ist relativ offen und leicht zu erkunden, aber festes Schuhwerk ist auf unebenen Pfaden empfehlenswert.
Die Felswände zeigen ein markantes Honeycomb-Muster, das durch Verwitterung entstanden ist. Die Höhlenöffnungen ähneln durch ihre Form und Größenvariationen Vogelschnäbeln, was dem Ort seinen besonderen Charakter verleiht.
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