Hananoiwaya Shrine, Shinto-Schrein in Kumano, Japan
Das Hananoiwaya-Heiligtum ist ein Shinto-Schrein in Mie, Japan, der neben einem langen Kiesstrand an eine 45 Meter hohe Felsformation grenzt, die durch Küstenwinde geformt wurde. Die Anlage erstreckt sich über diesen natürlichen Felsaufschluss, der das Zentrum der Anbetung bildet.
Das Heiligtum wurde in den Nihon Shoki-Chroniken aus dem Jahr 720 erwähnt und markiert den Ort, wo die Göttin Izanami nach ihrem Tod bei der Geburt begraben wurde. Diese alte Verbindung macht es zu einem der ältesten verehrten Orte im Kumano-Gebiet.
Der Schrein ist Schauplatz des Otsunakake-Shinji-Festivals, bei dem Tänzer in traditionellen Kostümen mit Blumen, Trommeln und Flöten auftreten. Ein riesiges Seil verbindet dabei den Felsen mit einem Baum und schafft ein eindrucksvolles Bild während der Feierlichkeiten.
Besucher können das Heiligtum zu Fuß in etwa 15 Minuten von der Station Kumanoshi erreichen oder fahren mit dem Bus in vier Minuten vom Mie Kotsu Verkehrszentrum. Der Ort ist relativ einfach zugänglich und es gibt mehrere Wege, um zur Anlage zu gelangen.
Die Felsformation verfügt über mehrere Erosionslöcher, in die Besucher während ihrer Gebete weiße Steine legen als persönliche Opfergaben. Diese Praxis hat sich über Generationen hinweg erhalten und zeigt die Verbundenheit der Pilger mit diesem heiligen Ort.
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