Nakaenoshima, Heilige Insel bei Hirado, Japan
Nakaenoshima ist eine unbewohnte Insel vor der Küste von Hirado in Nordwestjapan, die etwa 2 Kilometer vom Dorf Kasuga entfernt liegt. Die etwa 400 Meter lange und 50 Meter breite Insel ist heute nicht für Besucher zugänglich, kann aber bei Charterbotfahrten vom Hafen von Hirado aus vom Wasser aus besichtigt werden.
Die Insel spielte eine wichtige Rolle während der Verfolgung von Christen im 17. Jahrhundert unter der Herrschaft des Matsura-Clans. Diese Zeit war eng mit dem Leiden verbunden, das die christliche Gemeinde in der Region erlitt.
Verborgene Christen führten auf der Insel Wassersammlungsrituale durch und nutzten Wasser, das durch die Felsen sickerte, in ihren Gebetspraktiken. Diese Handlungen zeigen, wie die Gemeinschaft heilige Orte in ihrer täglichen religiösen Praxis verehrte.
Das Eiland ist für Besucher nicht begehbar, aber Privatbootsfahrten sind vom Hafen von Hirado aus verfügbar. Die beste Erfahrung ergibt sich, das Eiland vom Wasser aus zu betrachten, was einen Blick auf diesen kulturellen Ort ohne direkten Landgang ermöglicht.
Die lokale Bevölkerung kennt die Insel unter drei verschiedenen Namen: Sanjuwan-sama, Gosantai-sama und Omukae-sama, die ihre religiöse Bedeutung in der Gemeinschaft widerspiegeln. Diese Namen zeigen, wie tiefgreifend die spirituelle Verbindung zwischen der Insel und den Menschen ist, die dort leben.
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