Ōfune Site, Archäologische Stätte in Hakodate, Japan
Die Ōfune-Fundstätte ist eine archäologische Stätte an der Küste von Hakodate mit Überresten von Wohngruben, die bis zu 2,4 Meter tief sind. Die Ausgrabungen zeigen ein dichtes Siedlungsmuster mit mehreren Wohnstätten, die über eine Terrasse verteilt sind.
Die Fundstätte stammt aus der mittleren Jomon-Zeit vor etwa 5.200 bis 4.000 Jahren und zeigt die frühesten Siedlungsformen in der Region. Systematische Ausgrabungen begannen 1996 und legten umfangreiche Überreste frei, die das Leben von Jäger-Sammler-Gemeinschaften dokumentieren.
Die Stätte enthält über 200.000 Artefakte, darunter Walwirbel, Töpferwaren, Steinwerkzeuge und verkohlte Kastanienreste.
Das Gelände ist zu Fuß erreichbar, wobei die meisten Besucher vom Bus aus ankommen und dann hinaufgehen. Fahrzeuge können in einem Parkplatz unterhalb des Geländes geparkt werden, während die archäologische Stätte selbst zu Fuß erkundet wird.
Ausgrabungen haben über 200.000 Objekte freigelegt, darunter Walwirbel, Keramik, Steinwerkzeuge und verkohlte Kastanien, die zeigen, wie Menschen Ressourcen aus Land und Meer nutzten. Diese Funde offenbaren eine Lebensweise, die stark von den reichen natürlichen Ressourcen der Küstenregion abhängig war.
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