Veji, Etruskische Stadt in Rom, Italien
Veii war eine etruskische Stadt auf einem Tuffsteinplateau zwischen zwei Flüssen, etwa zwölf Kilometer nördlich von Rom. Die Überreste umfassen Tempel, Heiligtümer und Wohnbereiche, die über ein weitläufiges Gelände verteilt sind und durch antike Wege miteinander verbunden waren.
Die Stadt war im sechsten Jahrhundert vor Christus ein bedeutendes Zentrum der etruskischen Zivilisation und kontrollierte wichtige Handelsrouten in der Region. Rom eroberte sie im späten vierten Jahrhundert vor Christus nach einer langen militärischen Auseinandersetzung, die das Ende der etruskischen Macht markierte.
Die Fresken der Grotta Campana Grabkammer zeigen die frühesten erhaltenen etruskischen Wandmalereien aus dem siebten Jahrhundert vor Christus.
Das Gelände ist groß und erfordert mehrere Stunden, um die wichtigsten Bereiche zu Fuß zu erkunden, daher sollte man festes Schuhwerk und Wasser mitbringen. Die Wege sind uneben und teilweise steil, weshalb Mobilität und gute körperliche Verfassung hilfreich sind.
In der Nekropole liegen Gräber mit bemalten Kammern, die zu den ältesten erhaltenen Wandmalereien Mittelitaliens gehören. Diese Fresken zeigen Szenen aus dem Alltag und mythologische Figuren in leuchtenden Farben, die nach fast dreitausend Jahren noch sichtbar sind.
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