Ice Museum, Meereskonservierungszentrum in Kesennuma, Japan.
Das Ice Museum zeigt rund 450 Meereslebewesen, die in Eisblöcken bei minus 20 Grad Celsius eingefroren sind. Die Exponate sind in beleuchteten Eissäulen angeordnet und werden mit Projektionsmapping-Installationen präsentiert.
Das Museum wurde 2002 gegründet, als die Okamoto-Eiskühlanlage diese Einrichtung schuf, um innovative Konservierungsmethoden für Meeresproben zu demonstrieren. Seitdem hat es sich zu einem einzigartigen Ort entwickelt, der traditionelle Fischerei mit moderner Konservierungstechnik verbindet.
Fischer aus der Region bringen regelmäßig Meereslebewesen in die Sammlung ein, was die enge Verbindung zwischen der lokalen Fischerei und dem Museum zeigt. Die Besucher sehen hier Arten, die täglich in den Gewässern vor Kesennuma gefangen werden.
Besucher erhalten vor dem Eintritt Wintermäntel, da die Temperatur innen konstant bei minus 20 Grad Celsius gehalten wird. Ein Besuch dauert etwa fünf Minuten, daher sollte man mit kalter Temperatur rechnen und sich entsprechend anziehen.
Das Museum nutzt fortgeschrittene Konservierungstechnik, um Meereslebewesen in ihrem natürlichen Zustand zu bewahren, nicht einfach in Behältern wie in traditionellen Aquarien. Diese Methode erlaubt es Besuchern, die Anatomie der Tiere in beeindruckender Detailgenauigkeit zu studieren.
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