Hirota Site, Archäologische Stätte in Minamitane, Japan.
Die Hirota-Stätte ist eine archäologische Ausgrabung mit Überresten alter Gräber, verstreut über bewaldete Sanddünen in der Gegend. An diesem Ort wurden Tausende von Muschelartikeln zusammen mit menschlichen Überresten gefunden, die ein Bild früherer Gemeinschaften zeichnen.
Die Stätte wurde zwischen 1957 und 1959 ausgegraben und enthüllte Gräber mit Überresten aus der späten Yayoi bis zur Kofun-Periode. Diese Ausgrabungen lieferten wichtige Erkenntnisse über die Besiedlung und Lebensweise dieser früheren Gesellschaften in Japan.
Die ausgegrabenen Muschelkunstartefakte zeigen die handwerkliche Geschicklichkeit und sozialen Praktiken alter japanischer Gemeinschaften, die in Schmuck und Amuletten sichtbar werden. Diese Objekte geben Einblick in den Alltag und die Wertschätzung von Schönheit in dieser frühen Zeit.
Bei einem Besuch ist es sinnvoll, festes Schuhwerk zu tragen, da die Gegend von Sanddünen geprägt ist und unebenes Gelände aufweist. Die Informationen vor Ort und in nahegelegenen Museen helfen bei der Orientierung und vermitteln mehr über die Funde.
Skelettfunde deuten darauf hin, dass einige Bewohner absichtlich ihre Schädel formten, was auf besondere kulturelle Praktiken hindeutet. Diese körperliche Veränderung war möglicherweise ein Zeichen von Status oder Zugehörigkeit innerhalb der Gemeinschaft.
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