八釜の甌穴群, Naturformation in der Präfektur Kochi, Japan
Die Yagama-Gletschertöpfe sind eine Gruppe von etwa 35 zylindrischen Löchern, die in das Felsbett eines Flusses gegraben wurden. Diese Vertiefungen entstanden durch die Drehbewegung von Steinen im strömenden Wasser und einige erreichen Tiefen von bis zu 14 Metern.
Diese natürlichen Formationen entstanden über Jahrtausende hinweg durch die wiederholte Drehung von Steinen im Wasser des Kurokawa-Flusses. Der Prozess der Steinabnutzung und Felsenaushöhlung prägte allmählich das Bachbett und schuf die heutige Landschaft.
Der Standort erhielt die Auszeichnung als Besonderes Naturdenkmal Japans aufgrund der außergewöhnlichen Konzentration mehrerer Gletschermühlen an einem Ort.
Der Zugang erfolgt über einen Waldwanderweg in der Nähe der Route 440, für den angemessenes Schuhwerk erforderlich ist. Der Weg selbst dauert etwa 40 Minuten und ist etwas anspruchsvoll, besonders bei nasser Witterung sollte man vorsichtig gehen.
Der größte Kessel hat einen Durchmesser von etwa 9 bis 12 Metern und ist das ganze Jahr über mit kristallklarem blaugrünem Wasser gefüllt. Dieses besondere Merkmal macht ihn zu einem fotografischen Höhepunkt für Besucher, die den Kontrast zwischen dem dunklen Fels und dem leuchtenden Wasser erleben möchten.
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