Langgassertor, Stadttor in Danzig, Polen.
Das Goldene Tor ist eine Struktur aus Stein und Ziegelsteinen mit drei Durchgängen und zwei identischen Fassaden, verziert mit Diamant-Punktmustern und bemalten Wänden. Die Nischen halten acht allegorische Statuen, die die seitlichen Öffnungen flankieren.
Das Tor wurde zwischen 1612 und 1614 vom Architekten Abraham van den Blocke erbaut und ersetzte eine mittelalterliche Befestigung. Diese manieristische Struktur markierte den neuen Eingang zur Stadt in der Renaissance-Zeit.
Die acht Figuren auf dem Tor stellen Bürgertugenden dar: Frieden, Freiheit, Glück, Ruhm, Eintracht, Gerechtigkeit, Pietät und Weisheit. Sie zeigen, wofür die Stadt und ihre Bewohner standen.
Das Tor markiert den Anfang der Königlichen Route und verbindet sich mit der Langen Straße, die durch das Stadtzentrum führt. Besucher können leicht vom Hafen aus gehen und von hier aus die Altstadt erkunden.
Die östliche Seite trägt eine lateinische Inschrift, die besagt: 'Kleine Staaten wachsen durch Harmonie, große scheitern durch Uneinigkeit.' Die westliche Seite zeigt einen Psalmvers, der eine religiöse Dimension hinzufügt.
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