Hohes Tor, Renaissancetor in Danzig, Polen
Die Hohe Pforte ist ein Renaissance-Stadttor in Gdańsk mit zwei kunstvoll gestalteten Seiten. Auf den Dächern stehen Statuen, die verschiedene menschliche Tugenden darstellen wie Frieden, Freiheit, Wohlstand und Ruhm.
Die Pforte wurde 1574 erbaut und war der Haupteingang zu Gdańsk sowie Teil der Stadtbefestigungen. Ihre Verteidigungsfunktion endete 1895, als die Stadt ihre mittelalterlichen Schutzwälle nicht mehr brauchte.
Die lateinischen Inschriften an diesem Tor spiegeln Werte wider, die der Gemeinschaft wichtig waren, mit Versen über Wohlstand und Schutz. Besucher können heute noch diese Botschaften an den Wänden entdecken und verstehen, was den Menschen damals am Herzen lag.
Das Tor beherbergt heute ein Museum und ein Touristeninformationszentrum in der Straße Wały Jagiellońskie 2A. Besucher finden dort Hilfe bei Fragen zur Stadt und können die Innenräume erkunden.
Willem van den Blocke, ein niederländischer Architekt, entwarf diese Pforte im Stil des Manierismus und schuf damit eine Brücke zwischen Gotik und Renaissance. Die symbolischen Figuren auf beiden Seiten der Fassade zeigen, wie kunstvolle Architektur damals verwendet wurde, um städtische Ideale auszudrücken.
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