Cichy Kącik, Wohnviertel im Stadtteil Krowodrza, Krakau, Polen
Cichy Kącik ist eine Wohnsiedlung in Krowodrza mit etwa zwölf symmetrisch angeordneten Villen, die von Adolf Szyszko-Bohusz entworfen wurden. Die Häuser verfügen über großzügige Grundstücke und zeigen den Stil der Funktionalistischen Architektur aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Die Siedlung entstand zwischen 1936 und 1937 unter der Leitung von Waclaw Nowakowski und war zunächst als Wohnbereich für führende Beamte der Powiat Sparkasse konzipiert. Diese zeitliche Entstehung zeigt die städtische Entwicklung Krakaus in der Vorkriegszeit.
Die Architektur spiegelt funktionalistische Prinzipien wider, wobei die Gebäude auf großzügigen Grundstücken positioniert sind. Diese Anordnung ermöglichte es den Bewohnern, von natürlichem Licht und guter Belüftung zu profitieren.
Die Gegend liegt in der Nähe des AGH-Studentencampus und ist leicht zu Fuß zugänglich. Besucher können die Architektur am besten tagsüber genießen, wenn das Licht die Fassaden gut beleuchtet.
Vor dem Zweiten Weltkrieg befand sich an diesem Ort ein Sommerlokal am Fluss Rudawa, das der Gegend zu ihrem Namen verhalf. Der Name Cichy Kącik bedeutet Ruhiges Eckchen und bewahrt die Erinnerung an diesen entspannten Ort.
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