Kupa-Synagoge, Barocksynagoge in Kazimierz, Krakau, Polen.
Die Kupa-Synagoge ist ein Barockbauwerk in der Nähe anderer historischer jüdischer Gebäude im Kazimierz-Viertel von Kraków. Das Innere zeigt große Bogenfenster und einen Steinaltar mit Pilastern in einem rechteckigen Grundriss.
Das Gebäude wurde 1643 mit Unterstützung der Zunft der Goldschmiede erbaut und war daher eng mit dem Handwerk verbunden. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt es schwere Zerstörungen, von denen es später restauriert wurde.
Die Deckenmalereien zeigen Panoramen des Heiligen Landes, die in den 1920er Jahren von lokalen Künstlern geschaffen wurden und die spirituelle Verbindung der Gemeinde zu Jerusalem widerspiegeln. Besucher können diese Bilder heute sehen und erhalten einen Eindruck davon, wie wichtig diese Orte für die damalige jüdische Gemeinde waren.
Der Eingang liegt an der Straße Warszauera und die beste Zeit für einen Besuch ist am frühen Nachmittag, wenn natürliches Licht durch die Fenster fällt. Das Gebäude ist relativ leicht zu finden und der Fußweg durch das Viertel wird von historischen Details geprägt.
Der Name stammt aus dem Hebräischen und bezieht sich auf eine Gemeinschaftskasse, die zur Finanzierung des Baus im 17. Jahrhundert verwendet wurde. Diese Finanzierungsmethode zeigt, wie die damalige Gemeinschaft zusammenarbeitete, um ein so bedeutendes Gebäude zu errichten.
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