Remuh-Synagoge, Renaissance-Synagoge im Stadtteil Kazimierz, Krakau, Polen.
Die Remuh-Synagoge ist ein Renaissance-Gebäude im Viertel Kazimierz mit einem zentralen Betraum, dessen Bimah von schmiedeeisernem Gitterwerk umgeben ist. Kronleuchter erhellen den Innenraum und betonen die kunstvolle Gestaltung aus dem 16. Jahrhundert.
Die Synagoge wurde 1557 fertiggestellt und war das Ergebnis eines langen Genehmigungsprozesses mit königlicher Unterstützung. Sie überstand Jahrhunderte von politischen Umbrüchen und Verfolgung in dieser Stadt.
Die Synagoge ist nach Rabbi Moses Isserles benannt, dessen Schriften zur jüdischen Religionspraxis hier gelesen und studiert werden. Sein Vermächtnis prägt bis heute das Verständnis der Gläubigen von ihren Traditionen.
Der Innenraum ist leicht zugänglich, aber Besucher sollten sich auf enge Treppen und historische Strukturen einstellen. Die beste Zeit zum Besuchen ist außerhalb der jüdischen Feiertage, da die Synagoge dann geschlossen ist.
Ein angrenzender Friedhof bewahrt hunderte original erhaltene Grabsteine mit hebräischen Inschriften, die die Nazi-Zerstörung überraschend überstanden haben. Diese Steine erzählen die Geschichte einer Gemeinde, die über Generationen an diesem Ort verwurzelt war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.