Isaak-Synagoge, Barocksynagoge im Stadtteil Kazimierz, Krakau, Polen.
Die Izaak-Synagoge ist ein Barockgebäude im Stadtteil Kazimierz, das sich durch bemalte Gebetsinschriften an den Innenwänden, ein Gewölbedach und aufwendige Stuckarbeiten auszeichnet. Das Gebäude an der Kupa-Straße 18 umfasst einen Hauptbetsaal und eine Frauengalerie, die beide von Besuchern erkundet werden können.
Die Synagoge wurde 1644 vom Architekten Giovanni Battista Trevano erbaut und ist ein wichtiges Zeugnis der jüdischen Geschichte Krakaus. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt das Gebäude schwere Schäden, als die Gestapo die Zerstörung von Torarollen befahl.
Die Synagoge dient der orthodoxen jüdischen Gemeinde als Versammlungsort und vermittelt Besuchern Einblicke in jüdische Traditionen und Lebensweise in Krakau. Die Räume zeigen, wie die Gemeinde hier Feiertage und religiöse Praktiken begangen hat und weiterhin begeht.
Der Ort ist über die originale Eingangstür in der Kupa-Straße leicht zu erreichen und beide Ebenen sind für Besucher offen. Es empfiehlt sich, Zeit für die Erkundung aller Räume einzuplanen, da die Dekoration und Architektur viele Details zum Entdecken bieten.
Der Name der Synagoge geht auf Izaak Jakubowicz zurück, einen Bankier König Ladislaus IV., der die Finanzierung übernahm, nachdem er in seinem eigenen Haus unerwartet Reichtum entdeckt hatte. Dieses ungewöhnliche Schicksal führte zur Gründung eines der markantesten religiösen Gebäude im jüdischen Viertel.
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