Yeni Cuma Mosque, Ehemalige byzantinische Kirche umgewandelt in Moschee in Trabzon, Türkei
Die Yeni Cuma Moschee ist ein ehemaliges byzantinisches Gotteshaus in der Provinz Trabzon mit drei Schiffen und einer mittleren Apsis, die innen gerundet und außen fünfeckig geformt ist. Dieser Grundriss vereint traditionelle christliche Raumelemente mit später hinzugefügten islamischen Merkmalen.
Nach der Eroberung Trapezunts durch Sultan Mehmed den Eroberer im Jahr 1461 wurde diese byzantinische Kirche in eine Moschee umgewandelt. Die Umgestaltung markierte einen Wendepunkt in der religiösen und kulturellen Geschichte der Region.
Das Bauwerk zeigt eine Verschmelzung christlicher und islamischer Ausdrucksformen, die an den ursprünglichen Kirchenraum und nachträglich hinzugefügte Elemente wie den steinernen Mihrab erinnern. Die Besucher können diese Schichtung verschiedener Glaubensrichtungen in den Details der Architektur unmittelbar erleben.
Das Gebäude liegt im Stadtteil Yenicuma und hält sich an regelmäßige Gebetszeiten, die Besuchern mitgeteilt werden können. Wer die architektonischen Merkmale erkunden möchte, sollte sich vorher über die Zugänglichkeit erkundigen.
Dokumentationen aus dem frühen 19. Jahrhundert zeigten Gemälde von Trebizond-Kaisern innerhalb der Wände des Gebäudes. Diese Wandmalereien verdeutlichten die kaiserliche Geschichte der Dynastie von Alexios I. bis Alexios III.
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