Grafenschloss, Schloss in Carcassonne, Teil der Festungsanlage
Das Château comtal ist eine Burg in Carcassonne mit drei Kilometer langen Mauern, die zwei Ringe aus Befestigungen um die Struktur bilden. Diese Mauern sind mit 52 Türmen verbunden und schaffen ein komplexes Verteidigungssystem.
Die Festung wurde 1130 erbaut und war zunächst der Sitz der Familie Trencavel. Im Jahr 1209 fiel sie während des Albigenserkreuzzugs gegen die Katharer und markierte einen Wendepunkt in der Region.
Die Burg prägt das Erscheinungsbild der Stadt, und ihre Wälle bilden den Mittelpunkt des Alltagslebens hier. Besucher können die Verbindung zwischen der Festung und der modernen Stadt erleben, wo Einheimische regelmäßig in den Außenbereichen spazieren.
Der Ort kann täglich besucht werden, wobei Besucher zu Fuß um die Mauern gehen und verschiedene Zugangspunkte erkunden können. Es ist sinnvoll, frühmorgens oder später am Tag zu kommen, um weniger Menschenmassen zu vermeiden.
Die Festung behielt ihre ursprüngliche Struktur über Jahrhunderte, obwohl sie mehrmals ihre Funktion wechselte, von Residenz zu Militärfestung zu archäologischer Stätte. Dies macht sie zu einem Beispiel dafür, wie eine Struktur ihre physische Form bewahrt, während die Geschichte um sie herum sich völlig verändert.
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