Loggiato of the Uffizi, Renaissanceloggia in der Uffizien Galerie in Florenz, Italien
Die Loggia der Uffizien ist ein überdachter Korridor mit einer durchgehenden Reihe von dorischen Säulen, die gewölbte Decken tragen und einen eleganten Durchgang entlang der Galerie bilden. Die Struktur rahmt Blicke auf den Arno ein und verbindet mehrere Eingänge zum Museum miteinander.
Giorgio Vasari gestaltete diese Struktur 1560 als Teil des Uffizien-Komplexes, der ursprünglich als Verwaltungsbüros für Florentiner Magistrate diente. Der Bau spiegelt die Renaissance-Vision wider, praktischen Raum mit künstlerischem Design zu verbinden.
Die Loggia beherbergt seit den 1840er Jahren 28 Marmorskulpturen von bedeutenden toskanischen Persönlichkeiten wie Künstlern und Gelehrten in Nischen zwischen den Säulen. Diese Figuren spiegeln die lokale Verehrung für Intellektuelle und Künstler wider, die die Region geprägt haben.
Der Korridor bietet Schutz vor Regen und Sonne, während man zwischen verschiedenen Bereichen des Museums geht. Der breite Durchgang ist leicht zu begehen und ermöglicht es Besuchern, während des Ganges die Umgebung zu genießen.
Das Design nutzt gerade Architrave anstelle der in Florenz üblicheren gerundeten Bögen, was es von anderen Gebäuden der Stadt unterschied. Diese Abweichung machte es zu einem bemerkenswerten Experiment in der lokalen Architektursprache der Zeit.
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