Uffizien, Kunstmuseum in Florenz, Italien
Die Uffizien sind ein Kunstmuseum in Florenz, das Gemälde und Skulpturen vom Mittelalter bis zur Moderne zeigt, darunter Arbeiten von Leonardo da Vinci, Michelangelo und Botticelli. Das Museum erstreckt sich über mehrere Stockwerke in einem langen Gebäude mit Innenhof, Korridoren voller antiker Büsten und Räumen, die nach Schulen und Epochen geordnet sind.
Cosimo I. de Medici ließ das Gebäude ab 1560 als Verwaltungssitz errichten, bevor es 1581 der Öffentlichkeit als Galerie zugänglich gemacht wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs die Sammlung durch Schenkungen und Ankäufe der Medici-Familie und anderer Mäzene.
Besucher begegnen hier Werken der italienischen Renaissance, die bis heute als Kern der europäischen Kunstgeschichte gelten. Im Alltag der Stadt sieht man Studenten und Touristen, die im Innenhof oder an den Fenstern mit Blick auf den Arno verweilen, während Schulklassen und Führungen durch die Säle ziehen.
Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet und montags geschlossen; Wartezeiten können lang sein, besonders im Frühjahr und Sommer. Besucher sollten mehrere Stunden für den Rundgang einplanen und bequeme Schuhe tragen, da die Säle weitläufig sind.
Das Kabinett für Druckgraphik und Zeichnungen bewahrt mehr als 177.000 grafische Arbeiten vom 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Diese Sammlung liegt abseits der Hauptgalerien und ist nur nach Voranmeldung zugänglich, was sie zu einem verborgenen Schatz des Museums macht.
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