Pointe du Chevet, Kap und Aussichtspunkt in Saint-Jacut-de-la-Mer, Bretagne, Frankreich
Die Pointe du Chevet ist ein Kap, das ins Meer hinausragt und zur Gemeinde Saint-Jacut-de-la-Mer in der Bretagne gehört. Von der Spitze aus blickt man auf den Hébihens-Archipel, die Mündung des Arguenon und einen weiten Abschnitt der Küste.
Das Kap spielte in früheren Jahrhunderten eine Rolle bei der Seeüberwachung: Ein altes Wachhaus namens "La Maison du Chef de l'Isle", das aus der Zeit Vaubans stammt, diente dazu, Schiffe zu beobachten und Informationen über die Küste zu sammeln. Weiter entlang des Weges erinnert ein Gedenkstein an den Abzug von Soldaten während des Zweiten Weltkriegs.
Die Pointe du Chevet liegt in einem Natura-2000-Schutzgebiet, was bedeutet, dass Tier- und Pflanzenwelt hier besonders geschützt sind. Wer aufmerksam schaut, kann Seeschwalben und andere Küstenvögel beobachten, die in den Felsen rund um die Halbinsel nisten.
Ein markierter Küstenpfad führt rund um das Kap; das Gelände ist überwiegend flach, aber einige Abschnitte können nach Regen rutschig oder uneben sein, daher sind feste Schuhe empfehlenswert. Die Ebbe legt manchmal Sandbänke frei, die weitere Wege eröffnen, sodass es sich lohnt, vorher die Gezeiten zu prüfen.
In der Nähe der Spitze steht eine Orientierungstafel, von der aus man bei klarem Wetter bis zu den Ruinen der Abtei Saint-Acut blicken kann, einem kleinen, kaum bekannten Überrest am Wegrand. An bestimmten Tagen bei Ebbe ist es außerdem möglich, zu Fuß zu einigen der kleinen Inseln des Hébihens-Archipels zu gelangen.
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