Internationale Kommission für das Zivilstandswesen, Zwischenstaatliche Organisation in Straßburg, Frankreich.
Die Internationale Kommission für den Zivilstand ist eine zwischenstaatliche Behörde in Straßburg, die sich mit der Koordinierung von Personenstandsregistern in verschiedenen Ländern befasst. Sie arbeitet daran, dass Geburtsurkunden, Eheurkunden und Sterbeurkunden länderübergreifend anerkannt und verarbeitet werden können.
Die Organisation wurde 1949 gegründet, um Flüchtlingen und Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg bei der Beschaffung von Personenstandsdokumenten zu helfen. Im Laufe der Zeit ist sie zur zentralen Stelle für internationale Fragen zur Zivilregistrierung geworden.
Die Kommission entwickelt standardisierte Formate für Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden, die die Anerkennung zwischen verschiedenen Nationen erleichtern.
Das Büro in der Innenstadt von Straßburg konzentriert sich hauptsächlich auf die Zusammenarbeit zwischen Mitgliedstaaten und ist kein Ort für Besucher ohne offiziellen Zweck. Interessierte Personen können sich jedoch über die Arbeit der Organisation online informieren und ihre Datenbanken zu Zivilstandsfragen einsehen.
Die Organisation erweiterte 2024 ihren Einfluss durch die Integration der Französischsprachigen Notarvereinigung mit 28 Staaten als nicht-staatliches Mitglied.
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