Grand orgue de l'église de la Madeleine, Pfeifenorgel in der Madeleine-Kirche, Paris, Frankreich
Die Große Orgel der Kirche La Madeleine befindet sich in der hinteren Galerie und besteht aus 58 Registerwerk verteilt auf vier Manuale und ein Pedal. Das Instrument erstreckt sich über einen großen Bereich des Kirchenraums und präsentiert eine komplexe mechanische Konstruktion mit zahlreichen Rohren.
Das Instrument wurde zwischen 1844 und 1846 von Aristide Cavaillé-Coll erbaut und markierte einen Wendepunkt in der französischen Orgelbautradition vom klassischen zum romantischen Stil. Es wurde später mehrmals umgebaut, mit größeren Überholungen in den Jahren 1927, 1957 und 1971, die unter anderem neue Register hinzufügten.
Die Orgel verkörpert die romantische Klangästhetik des 19. Jahrhunderts und wird heute noch von Musikern genutzt, die ihre vielfältige Registratur schätzen. Besucher können während der Gottesdienste und Konzerte die charakteristische warme Klangfarbe erleben, die dieses Instrument prägt.
Das Instrument ist vom hinteren Bereich der Kirche aus sichtbar und kann während regelmäßiger Gottesdienste und spezieller Orgelkonzerte gehört werden. Wer die Orgel in voller Pracht erleben möchte, sollte sich nach Konzertzeiten erkundigen, da diese das beste Klangerlebnis bieten.
Das Instrument war Träger des ersten Voix Céleste-Registers, das je in einem französischen Instrument installiert wurde und neue Standards für die romantische Orgelregistratur setzte. Diese Innovation machte das Instrument zu einem Vorbild für viele andere französische Orgeln des 19. Jahrhunderts.
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