Galerie de la Madeleine, Überdachte Passage am Place de la Madeleine, Paris, Frankreich.
Die Galerie de la Madeleine ist ein überdachter Durchgang zwischen 9 Place de la Madeleine und 30 Rue Boissy-d'Anglas im 8. Arrondissement, 53 Meter lang und 4 Meter breit. Ihr Glasdach ist in Felder unterteilt, die auf Bögen ruhen; der Boden besteht aus quadratischen Fliesen mit einem Rautenmuster in Creme und Schwarz. Hängelampen hängen entlang der Mittelachse zwischen hohen Schaufenstern.
Die Galerie wurde 1840 begonnen, 1845 fertiggestellt und 1846 nach der Vergrößerung der Place de la Madeleine eingeweiht; entworfen hat sie der Architekt Théodore Charpentier. 1987 wurde sie als Monument historique eingetragen. Lange beherbergte sie kleine Geschäfte und Handwerker, heute vor allem Luxusboutiquen. Jean Cocteau wohnte im Frühjahr 1938 mit Jean Marais in der Nummer 9 der Place de la Madeleine.
Der Name stammt von der nahen Kirche La Madeleine. Die Fassade am Platz rahmen zwei Karyatiden um das Portal; auf der Seite der Rue Boissy-d'Anglas ist ein Bau von 1700 in die Galerie eingefügt, dessen gerundetes Portal in einer doppelten Fassade aus geschnitztem Holz aus der Entstehungszeit sitzt. Jean Cocteau wohnte im Frühjahr 1938 mit Jean Marais im Haus 9, place de la Madeleine.
Der Durchgang verbindet zwei wichtige Straßen und bietet verschiedene Geschäfte, von Mode über Galerien bis hin zu Restaurants. Am besten erkundet man diesen Ort zu Fuß und nimmt sich Zeit, die Läden zu durchstöbern und die Architektur zu bewundern.
Die Seite zur Rue Boissy-d'Anglas ist keine eigene Passagefassade: Das gerundete Portal sitzt in einer geschnitzten doppelten Holzfassade eines Gebäudes von um 1700, das älter ist als die Galerie. Jean Cocteau und Jean Marais wohnten im Frühjahr 1938 im Haus 9, place de la Madeleine, über dem anderen Eingang.
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