Théâtre de la Madeleine, Theater im 8. Arrondissement, Frankreich
Das Théâtre de la Madeleine ist ein Theatergebäude mit englischem Baustil in der rue de Surène mit etwa 700 Plätzen im Publikumsbereich. Das Innere behält einen klassischen Charme mit roten Samtsitzen und barocken Details, die typisch für kleine Pariser Theaterbauten sind.
Das Gebäude entstand 1924 an der Stelle eines früheren Karussells und wurde vom Architekten Charles Imandt gestaltet. Es erhielt später den Status eines eingetragenen historischen Monuments, wodurch seine architektonische Bedeutung für Paris anerkannt wurde.
Das Theater trägt den Namen der nahe gelegenen Madeleine-Kirche und spiegelt die künstlerische Identität des gehobenen 8. Arrondissements wider. Die Zuschauer bemerken hier eine Atmosphäre der intimen Theaterkultur, die die lange Tradition von Pariser Schauplätzen bewahrt.
Das Theater liegt zentral und ist leicht mit der Metro erreichbar, da mehrere Linien die Station Madeleine bedienen. Die nahegelegene Station Saint-Augustin bietet zusätzliche Anbindungsmöglichkeiten, wenn die Hauptstation überlastet ist.
In den 1930er Jahren prägte Playwright Sacha Guitry das Haus stark, indem er eine Serie von Stücken für diese Bühne schrieb. Seine Produktionen machten das Theater zur festen Adresse des Pariser Kulturlebens.
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