La Madeleine, Katholische Kirche im 8. Arrondissement, Frankreich
La Madeleine ist ein neoklassizistisches Kirchengebäude im 8. Arrondissement von Paris, Frankreich, das wie ein griechischer Tempel aussieht. Die Fassade zeigt eine Kolonnade aus 52 korinthischen Säulen, die die vier Seiten des rechteckigen Baus umgeben.
Die Grundsteinlegung erfolgte 1764 unter König Ludwig XV., doch die Revolutionsjahre brachten mehrere Umplanungen mit sich. Die Fertigstellung unter König Louis-Philippe I. fand erst 1842 statt, fast acht Jahrzehnte nach Baubeginn.
Der Name erinnert an Maria Magdalena, und das Innere wirkt wie ein römischer Tempel mit hohen Gewölben und aufwendigen Verzierungen. Regelmäßige Orgelkonzerte füllen den Raum mit Musik, und Besucher nehmen auf Holzbänken Platz, um der Akustik zu lauschen.
Das Gebäude öffnet täglich am Vormittag und schließt am Abend, mit Zugang über die Metro-Station Madeleine. Besucher können frei durch den Hauptraum gehen, sollten aber während religiöser Zeremonien leise sein.
Im Untergeschoss befindet sich das Foyer de la Madeleine, ein Restaurant und Gemeinschaftszentrum, das Besucher oft übersehen. Dieser Bereich dient als Treffpunkt für lokale Veranstaltungen und bietet eine ungewöhnliche Mischung aus religiösem Raum und sozialer Einrichtung.
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