Quartier de la Madeleine, Verwaltungsviertel im 8. Arrondissement, Paris, Frankreich.
Das Quartier de la Madeleine ist ein Verwaltungsbezirk im 8. Arrondissement von Paris, der sich über mehrere Quadratkilometer erstreckt und von klassischen Hausmanngebäuden mit eleganten Fassaden geprägt wird. Breite Boulevards durchziehen die Gegend und verbinden Regierungsgebäude, Luxusgeschäfte und renommierte Hotels miteinander.
Das Gebiet war ursprünglich ein ländliches Dorf namens Ville-l'Évêque, bevor es im 19. Jahrhundert durch Haussmanns Umgestaltung Pariser zu einem repräsentativen Verwaltungsquartier wurde. Die großzügig angelegten Straßen und klassischen Gebäude entstanden als Teil dieser umfassenden Modernisierung der Stadt.
Das Theater der Madeleine, gegründet 1924, führt Theaterstücke auf, während Kunstgalerien zeitgenössische und klassische Werke ausstellen.
Das Quartier ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, besonders die Station Madeleine bietet Verbindungen zu mehreren Metrolinien im ganzen Stadtviertel. Breite, flache Wege und Gehwegen ermöglichen einfaches Spazieren und Erkunden der Gegend zu Fuß.
Das Quartier beherbergt den Palais de l'Élysée, die offizielle Residenz des französischen Präsidenten, sowie das Hôtel de Charost, das seit dem frühen 19. Jahrhundert als Residenz des britischen Botschafters dient. Diese beiden wichtigen Regierungsgebäude prägen das Gesicht des Viertels bis heute.
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