Salle Gaveau, Konzertsaal im 8. Arrondissement, Frankreich
Die Salle Gaveau ist ein Konzertsaal in der Rue La Boétie mit etwa 1.020 Sitzen, entworfen vom Architekten Jacques Hermant mit großer Sorgfalt für die Akustik. Der Raum wurde speziell für Kammermusikaufführungen konzipiert und behält bis heute diese Fokussierung.
Der Saal öffnete seine Türen im Oktober 1907 und erlebte eine bewegte Geschichte über zwei Weltkriege hinweg. Er entging nur knapp der Abrissplanung 1963, bevor die Familie Fournier ihn 1976 kaufte.
Der Name des Saals stammt von seinem Gründer, dem Pianisten Édouard Gaveau, dessen Familie das Unternehmen als Musikinstrumentenhersteller leitete. Heute spiegelt sich diese musikalische Verbindung in der Auswahl der Künstler wider, die hier auftreten.
Das Gebäude verfügt über spezialisierte Bereiche für Besucher mit Behinderungen und wird während der Konzertsaison regelmäßig beheizt. Das Personal und die Infrastruktur sind auf den Empfang von Publikum vorbereitet.
Die Halle beherbergt ein ursprüngliches Cavaillé-Coll-Orgel, eines der bedeutendsten Instrumente französischer Orgelbaukunst. Dieses Instrument ist ein wichtiger Grund, warum der Ort für Organisten und Musikliebhaber besonders wertvoll bleibt.
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