Musée Jacquemart-André, Kunstmuseum im 8. Arrondissement, Frankreich
Musée Jacquemart-André ist ein Kunstmuseum in einer ehemaligen Privatvilla am Boulevard Haussmann im 8. Arrondissement von Paris. Die Räume verteilen sich über zwei Stockwerke mit Gemälden an den Wänden, Möbeln aus dem 18. Jahrhundert und einem Wintergarten mit hohen Palmen.
Das Gebäude wurde zwischen 1869 und 1875 für den Bankier Édouard André errichtet. Nach seinem Tod 1894 führte seine Witwe die Sammlung fort und vermachte Haus sowie Kunstwerke dem Institut de France, das hier 1913 ein Museum eröffnete.
Der Name ehrt Édouard André und seine Frau Nélie Jacquemart, die hier lebten und Kunst sammelten. Das Paar reiste durch Italien und kaufte Gemälde sowie Skulpturen, die heute in den Räumen ihrer früheren Wohnung zu sehen sind.
Das Haus öffnet täglich, Montags und an manchen Samstagen bleibt es abends länger geöffnet. Der Eingang befindet sich direkt am Boulevard Haussmann in der Nähe der Metrostation Saint-Philippe-du-Roule.
Das Treppenhaus zeigt ein Deckengemälde von Tiepolo, das ursprünglich aus einem venezianischen Palast stammt. Die Teestube im Erdgeschoss war früher das private Esszimmer der Familie und behielt die originalen Wandverkleidungen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.