Maison de Loo, Asiatisches Kunstmuseum im 8. Arrondissement, Paris, Frankreich.
Die Maison de Loo ist ein Kunstmuseum mit Fokus auf asiatische Werke in der 8. Arrondissement von Paris und beherbergt eine umfangreiche Sammlung von Gemälden, Skulpturen und Kunsthandwerk aus verschiedenen Epochen. Das Gebäude selbst besticht durch seine markante rote Pagodenfassade, die über mehrere Stockwerke verteilt traditionelle chinesische Designelemente zeigt.
Ein chinesischer Kunsthändler erwarb 1926 ein Pariser Herrenhaus aus dem Jahr 1880 und beauftragte Architekt Fernand Bloch, es in eine chinesische Pagode umzugestalten. Diese Umwandlung markierte einen Wendepunkt in der Architekturgeschichte des Viertels und zeigte, wie eine private Sammlung zu einem dauerhaften Wahrzeichen werden konnte.
Das Gebäude trägt den Namen seines Gründers, eines chinesischen Kunsthändlers, und spiegelt seine Leidenschaft für asiatische Kunstwerke wider. Die rote Pagode wirkt wie ein kulturelles Denkmal inmitten der klassischen Pariser Architektur und zeigt, wie Sammler ihre Liebe zur Kunst durch Gebäude ausdrückten.
Das Museum ist zu Fuß von mehreren Métro-Stationen erreichbar und liegt in einer ruhigen, wohlhabenden Gegend mit guten Verkehrsmitteln. Besucher sollten sich bewusst sein, dass es sich um eine spezialisierte Sammlung handelt und es ratsam ist, sich im Voraus über Öffnungszeiten und Besuchsbedingungen zu informieren.
Das Gebäude wurde so sorgfältig mit chinesischen Details gestaltet, dass der Innenraum einer echten asiatischen Residenz ähnelt, obwohl es sich um eine Umgestaltung eines französischen Hauses handelt. Viele Besucher bemerken diese Aufmerksamkeit für Details erst, wenn sie die verschiedenen Räume erkunden.
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