Hôtel Emile-Justin Menier, Privatpalast im 8. Arrondissement von Paris, Frankreich
Das Hôtel Emile-Justin Menier ist ein Privatgebäude mit einer aufwendig gestalteten Fassade, die von Bildhauer Jules Dalou mit Tierköpfen und dekorativen Masken verziert wurde. Die Architektur zeigt typische Merkmale französischer Herrenhäuser aus dieser Epoche mit großen Fenstern und fein detaillierten Steinarbeiten.
Das Gebäude wurde zwischen 1869 und 1870 von Architekt Henri Parent für den Schokoladenfabrikanten Emile-Justin Menier errichtet und markierte seinen Höhepunkt mit einer großen Eröffnungsfeier. Diese Bauprojekt zeigte den Wohlstand und das Prestige des industriellen Zeitalters in Paris.
Das Gebäude zeigt die Pracht, in der wohlhabende Fabrikanten des 19. Jahrhunderts lebten, mit seinen kunstvoll gestalteten Fassadenelementen, die ihre Macht und ihren Reichtum widerspiegelten.
Das Haus steht an der Avenue Van-Dyck neben dem Parc Monceau und kann vom Gehweg aus betrachtet werden. Die Fassade ist von der Straße gut sichtbar und bietet Besuchern einen guten Blick auf die kunstvolle Dekoration ohne Zutritt zum Inneren.
Das Gebäude war kurz davor, abgerissen zu werden, erhielt aber 1971 den Denkmalschutzstatus und wurde dadurch für die Nachwelt bewahrt. Diese Bewahrung ermöglichte es Besuchern, eines der feinen Beispiele der Pariser Architektur des 19. Jahrhunderts zu sehen.
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