Salle Gaveau, Konzertsaal im 8. Arrondissement, Paris, Frankreich
Die Salle Gaveau ist ein Konzertsaal in der Rue La Boétie mit etwa 1.000 Plätzen, der speziell für die Akustik von Kammermusik ausgelegt wurde. Der Innenraum bietet eine intime Umgebung, die sich gleichermaßen für klassische Soloauftritte und kleinere Orchesterensembles eignet.
Architect Jacques Hermant entwarf die Salle Gaveau 1905, und sie wurde am 3. Oktober 1907 mit einem Konzert des Lehrergesangvereins eröffnet. Das Gebäude wurde Teil der Pariser Musiklandschaft zur Zeit des Belle Époque und blieb ein wichtiger Austragungsort für klassische Aufführungen.
Der Veranstaltungsort ist nach Gabriel Gaveau benannt, einem Klavierbauer, dessen Instrument die Klassische Musik in Frankreich prägte. Heute prägen die Wände die Geschichte dieser musikalischen Tradition, indem sie Aufführungen von Kammermusik bis zu großen Orchesterkonzerten beherbergen.
Das Gelände liegt zentral im 8. Arrondissement, leicht erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln und in Gehweite von anderen kulturellen Orten. Besucher sollten beachten, dass der Innenraum kompakt ist und an Konzerttagen schnell voll werden kann, besonders bei beliebten Aufführungen.
Die Salle Gaveau beheimatete von 1900 bis 1957 eine prächtige Cavaillé-Coll-Orgel mit 39 Registerflöten, ein Meisterwerk des französischen Orgelbaus. Das Instrument wurde später nach Saint-Saëns in der Normandie verlegt, wo es heute noch in seiner neuen Heimat zu hören ist.
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