Andalusisches Zentrum für zeitgenössische Kunst, Zeitgenössisches Kunstmuseum im Kartäuserkloster, Sevilla, Spanien.
Das Centro Andaluz de Arte Contemporáneo ist ein Kunstmuseum in einem ehemaligen Kloster in Sevilla mit mehreren Ausstellungshallen, Gärten und speziellen Räumen für künstlerische Darbietungen. Die Gebäudekomplex erstreckt sich über unterschiedliche Ebenen und zeigt sowohl Dauersammlungen als auch wechselnde Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst.
Das Gebäude entstand 1399 als Franziskaner-Eremitage, wurde später ein Kartäuser-Kloster und beherbergte Christoph Kolumbus' Gebeine für drei Jahrzehnte. Danach diente es als Militärkasernen und Keramikfabrik unter Charles Pickman, bevor es schließlich zur heutigen Kunstinstitution wurde.
Der Name des Ortes bezieht sich auf die zeitgenössische Kunst, die hier in den historischen Räumen des ehemaligen Klosters gezeigt wird. Besucher können sehen, wie die beiden Welten - die religiöse Architektur und die moderne Kunstschau - zusammentreffen und einen unerwarteten Dialog führen.
Das Museum hat unterschiedliche Öffnungszeiten an verschiedenen Tagen der Woche, daher ist es ratsam, die aktuellen Zeiten vor dem Besuch zu überprüfen. Der Eintritt ist für europäische Union-Bürger günstiger, und das gesamte Gelände mit seinen Gärten ist leicht zu durchqueren.
Die Struktur durchlief eine ungewöhnliche Wandlung von religiösem Zweck zu Militär zu Industrie, wobei die Keramikfabrik unter Pickman in der Gegend bekannt wurde. Diese Vielfalt der Nutzungen hat verschiedene architektonische Schichten hinterlassen, die Besucher heute noch in den Gebäuden erkennen können.
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