Passage Agard, Fußgängerkorridor am Cours Mirabeau, Aix-en-Provence, Frankreich
Der Passage Agard ist ein überdachter Durchgang, der die Cours Mirabeau mit dem Place du Palais de Justice verbindet und an beiden Seiten von Geschäften sowie Wohnungen gesäumt wird. Die Verbindung besteht aus zwölf kommerziellen Räumen und mehreren Wohneinheiten, die sich über die gesamte Länge des Korridors erstrecken.
Félicien Agard gründete diesen Durchgang 1846 auf dem Gelände des ehemaligen Großen Karmeliterklosters, das er teilweise besaß. Die Gründung markierte einen Wandel der städtischen Fläche von religiösem Zweck zu kommerziellem und wohnlichem Gebrauch.
Dieser Durchgang verkörpert eine typische Lösung der Stadtplanung aus dem 19. Jahrhundert, die Geschäftsräume mit Fußgängerwegen in französischen Stadtzentren verband. Der Ort zeigt, wie Kaufleute und Bewohner täglich denselben Raum nutzten und nutzten, was die damalige Vermischung von Arbeit und Wohnen widerspiegelt.
Das Passage Agard befindet sich an der 55 Cours Mirabeau und wird jede Nacht mit Sicherheitstoren verschlossen, was den Durchgang tagsüber leicht zugänglich macht. Besucher sollten den Durchgang am besten während der Geschäftsöffnungszeiten nutzen, wenn die Laden offen sind.
Der Durchgang wurde 2020 von einem Immobilienunternehmen erworben, das mit Historikern und Architekten zusammenarbeitet, um ihn zu erneuern. Diese Zusammenarbeit zeigt, wie alte Orte behutsam modernisiert werden, ohne dabei ihre ursprüngliche Natur zu verlieren.
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