Walnut forest of Arslanbob, Walnusswald im Bezirk Bazar-Korgon, Kirgisistan.
Der Nusswald von Arslanbob ist ein großes Waldgebiet in Kyrgyzstan zwischen zwei Bergketten, das eine beeindruckende Anzahl von Walnussbäumen beherbergt. Die Bäume wachsen in hügeliger Landschaft in Höhen zwischen 1500 und 2000 Metern und schaffen ein dichtes, grünes Ökosystem.
Die Region wurde bereits in der Antike für ihre Walnüsse bekannt, und es wird berichtet, dass Alexander der Große Nüsse von hier nach Europa transportierte. Diese Verbindung prägte später den russischen Namen für diese Nüsse und unterstrich ihre historische Bedeutung als Handelsgut über Jahrhunderte hinweg.
Der Wald ist ein heiliger Ort für die lokale Bevölkerung, mit einem Schrein aus dem 16. Jahrhundert, der Arslanbob-Ata gewidmet ist und traditionelle Widderhorn-Dekorationen trägt. Besucher können diese spirituelle Bedeutung in der Art spüren, wie Menschen den Ort mit Respekt behandeln und die alte Tradition der Walnussernte bewahrt wird.
Der Wald ist am besten im Herbst zu besuchen, besonders im September, wenn die Walnussernte stattfindet und die Landschaft golden wird. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und sich auf unebenes Gelände einstellen, da die Wege durch Hügel und zwischen Bäumen führen.
Einige der ältesten Bäume im Wald sind über 500 Jahre alt und haben Generationen von Walnussernte überstanden. Diese Veteranen der Natur bieten einen sichtbaren Einblick in die lange Geschichte des Waldes und seine Bedeutung für die Region.
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