Gheralta Mountains, Gebirgskette in der Region Tigray, Äthiopien.
Die Gheralta Mountains sind eine Sandstein-Hochebene mit steilen Felswänden, die sich über die umliegenden äthiopischen Ebenen erheben und teilweise mehrere tausend Meter hoch aufragen. Das Gebirge zeichnet sich durch ein dichtes Netzwerk von in Felsen gemeißelten Kirchen aus, die zwischen den Klippen verteilt sind.
Diese Bergkette beherbergt in Felsen gemeißelte Kirchen, die ab dem 4. Jahrhundert von der äthiopisch-orthodoxen christlichen Gemeinschaft entstanden, um abgelegene Heiligtümer zu schaffen. Die Ausgrenzung und der Wunsch nach spirituellem Rückzug führten dazu, dass Gläubige diese imposanten Felsskulpturen in die Klippen hauten.
Die Kirchen in den Bergen sind bis heute Zentren der äthiopisch-orthodoxen Spiritualität und zeigen, wie Gläubige seit Jahrhunderten diesen Ort für ihre Andacht nutzen. Pilger und Besucher treffen hier auf lebendige religiöse Praktiken, die den Alltag in dieser abgelegenen Region prägen.
Die Wege durch diese Berge sind steil und gefährlich, daher sind strapazierfähige Wanderschuhe und ein erfahrener Führer notwendig, um sicher zu den Kirchen zu gelangen. Besucher sollten körperlich fit sein und mit schwierigem Gelände vertraut sein, da viele Wege unmarkiert sind und kein Sicherheitsausrüstung vorhanden ist.
Viele der Kirchenmauern bewahren mittelalterliche Fresken, die religiöse Szenen zeigen und nur nach dem Erklimmen steiler Felswände sichtbar werden. Diese Malereien sind Zeugen der künstlerischen Fähigkeiten vergangener Generationen und bleiben oft unbekannt für Besucher, die nicht bis zu den höchsten Kirchen hinaufsteigen.
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