Le Grand-Bornand
Le Grand-Bornand ist ein Dorf im Massiv des Aravis in der französischen Region Auvergne-Rhône-Alpes, das aus traditionellen Holzchalets und engen Gassen besteht. Die Gebäude verteilen sich rund um eine kleine Kirche, während sich Skipisten und Wanderwege an den bewaldeten Hängen oberhalb des Ortszentrums erstrecken.
Das Dorf hat seine Wurzeln im Mittelalter und wurde von Bergbauern gegründet, die in den rauen Wintern Viehzucht betrieben. Ein Chalet aus dem Jahr 1664 gehört noch heute der Familie, die es damals errichtete, und zeugt von der Beständigkeit dieser Gemeinde über die Jahrhunderte hinweg.
Viele der alten Holzhäuser stammen aus dem 17. Jahrhundert und zeigen den einfachen Baustil der Bergbauern, die hier seit Generationen leben. Heute öffnen einige Familien ihre Höfe für Besucher und zeigen, wie Reblochon-Käse hergestellt wird, eine Tradition, die man direkt sehen und schmecken kann.
Die meisten Unterkünfte liegen in Gehweite zu den Skiliften, sodass man morgens schnell auf die Pisten kommt. Im Sommer sind die Wanderwege direkt vom Dorfzentrum aus erreichbar, und viele Hotels erlauben Haustiere.
Der Col de la Colombière, ein Pass oberhalb des Dorfes, wird oft von Tour-de-France-Radfahrern befahren und gilt bei Radfahrern als legendäre Strecke. Im August zieht das Festival Au Bonheur des Mômes rund 90.000 Besucher an, vor allem Kinder und Familien, die darstellende Kunst für junges Publikum genießen.
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