Nyhavn, Kanalviertel in Indre By, Dänemark.
Nyhavn ist ein Kanalviertel in Indre By mit bunten Giebelhäusern entlang einer schmalen Wasserstraße, an der alte Holzschiffe festgemacht liegen. Auf beiden Seiten reihen sich Cafés und Lokale aneinander, während Fußgänger über das Kopfsteinpflaster zwischen den Häuserfronten und dem Kai schlendern.
König Christian V. beauftragte 1671 den Bau dieses Kanals, um den Hafen von Kopenhagen mit dem Stadtzentrum zu verbinden und den Seehandel zu fördern. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich das Viertel zu einem rauen Hafengebiet mit Kneipen und Quartieren für Seeleute, bevor es im 20. Jahrhundert saniert wurde.
Der Name bedeutet "Neuer Hafen" und erinnert an die Zeit, als Seeleute und Händler hier lebten und arbeiteten. Heute sitzen Einheimische und Reisende auf den Holzplanken am Wasser, trinken Bier und beobachten die vorbeifahrenden Boote in der Abendsonne.
Besuch am frühen Morgen oder späten Abend, wenn weniger Menschen unterwegs sind und das Licht die Fassaden schön beleuchtet. Die Hafenrundfahrten starten von mehreren Anlegestellen entlang des Kanals und dauern meist etwa eine Stunde.
Alle Gebäude auf der Nordseite tragen die Nummern 1 bis 71 und stammen aus dem Jahr 1681, wobei die ursprüngliche Bausubstanz bis heute erhalten blieb. Der Schriftsteller Hans Christian Andersen wohnte in drei verschiedenen Häusern entlang des Kanals und schrieb dort einige seiner bekanntesten Märchen.
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