金龍山 浅草寺, Buddhistischer Tempel in Asakusa, Taitō, Tokio, Japan
Der Sensō-ji ist ein buddhistischer Tempel im Viertel Asakusa im Bezirk Taitō in Tokio, Japan. Das Gebäude besitzt ein weitläufiges Tempelgelände mit einem fünfstöckigen Turm, dem markanten Kaminarimon-Tor mit seiner großen roten Laterne und einer langen Einkaufsstraße, die direkt zur Haupthalle führt.
Nach der Überlieferung wurde der Tempel im 7. Jahrhundert gegründet, als zwei Fischer eine goldene Statue der Göttin Kannon aus dem Sumida-Fluss zogen. Das heutige Gebäude wurde nach dem Zweiten Weltkrieg neu errichtet, nachdem das ursprüngliche durch Bombenangriffe zerstört worden war.
Besucher räuchern Weihrauch aus großen Räuchergefäßen und fächeln den Rauch zu sich hin, weil man glaubt, dass er heilend wirkt. Entlang der Nakamise Dori verkaufen kleine Läden traditionelle Süßigkeiten, Reiskuchen und Andenken, und dieser Brauch besteht seit Generationen.
Das Tempelgelände ist das ganze Jahr über zugänglich, ohne dass der Besuch reserviert werden muss. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in unmittelbarer Nähe, und der Fußweg von dort zum Kaminarimon dauert nur wenige Minuten.
Die goldene Statue, die laut Legende aus dem Fluss geborgen wurde, ist niemals öffentlich ausgestellt worden und bleibt bis heute für Besucher unsichtbar. Sie soll in der Haupthalle aufbewahrt sein, aber kein Besucher hat sie je gesehen.
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