Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn, Grenzübergangsdenkmal in Morsleben, Deutschland
Die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn ist ein Grenzübergangsdenkmal an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, das die Kontrolleinrichtungen zwischen Ost- und Westdeutschland an der Autobahn A2 bewahrt. Das Gelände umfasst originale Gebäude mit Schaltern, Warten und Türmen, die zeigen, wie dieser Ort funktionierte.
Der Grenzübergang wurde 1945 nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs eingerichtet und wuchs zum größten Übergangspunkt an der innerdeutschen Grenze heran. Von hier verarbeitete man Millionen Durchreisender, bis die Grenze 1990 fiel und diesen Ort seine Funktion kostete.
Die Räume zeigen, wie Grenzbeamte täglich arbeiteten und Reisende kontrollierten - man sieht die Schreibtische, Wartebereiche und Kontrollschalter, die vom Alltag an dieser geteilten Grenze erzählen. Diese Orte vermitteln einen Eindruck davon, wie Menschen und Fahrzeuge hier überprüft wurden.
Die Gedenkstätte liegt direkt an der Autobahn A2 und ist leicht zu erreichen, der Eintritt ist kostenlos. Führungen sind möglich und zeigen die Ausstellungen in den ursprünglichen Gebäuden, wo man sich Zeit nehmen sollte, um die Räume zu erkunden.
Das Denkmal erhielt 2011 das Europäische Kulturerbe-Siegel, eine Auszeichnung, die seine Bedeutung für das Verständnis der europäischen Geschichte würdigt. Diese Anerkennung zeigt, wie dieser Ort über Deutschland hinaus wichtig für das gemeinsame Gedächtnis Europas ist.
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