Schloss Harbke, Renaissance-Schlossruine in Harbke, Deutschland
Schloss Harbke ist eine Schlossruine aus der Renaissance im Dorf Harbke in Sachsen-Anhalt mit zwei dreigeschossigen Flügelbauten, die durch einen polygonalen Treppenturm mit Spitzdach verbunden sind. Das Gebäude steht auf einem Hügel und ist von einem großzügigen Park umgeben, der mit einem Fischteich und ausgedehnten Wiesen zum Spazieren einlädt.
Die Familie Veltheim errichtete im 14. Jahrhundert eine Wasserburg, damals Hertbike genannt, mit umgebendem Wassergraben als Schutz. Über die Jahrhunderte wechselten Besitzer und veränderten die Anlage, wobei die Renaissance-Fassade entstand, die Besucher heute sehen können.
Die Wappensymbole der Familie Veltheim sind heute noch an den Fassaden erkennbar und zeigen die Verbindung dieses Ortes zu der regionalen Adelsgeschichte. Besucher können diese Details sehen und bekommen einen unmittelbaren Eindruck von der sozialen Bedeutung, die dieser Ort für die lokalen Machthaber hatte.
Das Gelände ist frei zugänglich und lädt mit Wegen durch den Park zum Erkunden ein. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Untergrund uneben sein kann, besonders nach Regen.
Im 18. Jahrhundert war der botanische Garten des Ortes so bekannt, dass der Gelehrte Johann Du Roi hier eine bedeutende Abhandlung über Bäume verfasste. Sogar Goethe besuchte das Anwesen, um die botanischen Schätze zu sehen.
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