Umami, Vietnamesisches Restaurant in Friedrichshain-Kreuzberg, Deutschland
Umami ist ein vietnamesisches Restaurant im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, das Gerichte aus der vietnamesischen Küche mit Einflüssen der japanischen Izakaya-Tradition verbindet. Die Speisekarte ist auf Teilen ausgelegt und enthält sowohl klassische als auch weniger bekannte Rezepte aus beiden Küchen.
Die vietnamesische Gastronomie in Berlin hat ihre Wurzeln in der Migration von Gastarbeitern und Studierenden aus Vietnam in die DDR, vor allem in den 1980er Jahren. Viele dieser Menschen blieben nach der Wiedervereinigung in der Stadt und eröffneten Restaurants, die nach und nach zu einem festen Teil der Berliner Esskultur wurden.
Der Name «Umami» bezieht sich auf den fünften Grundgeschmack der japanischen Geschmackslehre, der als herzhaft und tiefgründig gilt. Im Restaurant spiegelt sich das in Gerichten wider, die bewusst auf diesen Geschmack hin gekocht werden.
Das Restaurant liegt im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Rollstuhlfahrer sollten vorab prüfen, ob der Zugang für sie geeignet ist, da das Lokal keinen barrierefreien Eingang hat.
Die Izakaya-Tradition, auf der ein Teil des Konzepts basiert, stammt aus japanischen Kneipen, in denen kleine Gerichte zum Trinken gereicht werden, was sich stark von einem klassischen Restaurantbesuch unterscheidet. Im Umami spiegelt sich das in der Art wider, wie die Speisen serviert und geteilt werden, anstatt jedem Gast ein eigenes Hauptgericht zu bringen.
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