Hôtel de la Monnaie, Nationale Münzprägeanstalt im 6. Arrondissement, Frankreich.
Das Hôtel de la Monnaie ist ein neoklassizistisches Gebäude am Quai de Conti mit einer beeindruckenden Fassade und großen Säulen am Eingang. Im Inneren finden sich Ausstellungsräume und ein prachtvoller Salon mit etwa zwanzig korinthischen Säulen, der die Eleganz des 18. Jahrhunderts ausstrahlt.
Der Bau wurde 1771 von Architekt Jacques Denis Antoine entworfen und entstand während der Zeit vor der Französischen Revolution. Das Gebäude verkörpert eine neue Art des Staatsbaus und trug zur modernen Entwicklung von Institutionsarchitektur bei.
Das Gebäude spiegelt die französische Kunstfertigkeit wider, die in seinen fein gestalteten Räumen und seiner Funktion als Ort der Geldherstellung sichtbar wird. Die Besucher können hier verstehen, wie Münzen und Medaillen traditionell hergestellt werden und welche Rolle diese in der französischen Kultur spielen.
Das Gebäude liegt direkt an der Seine und ist leicht zu Fuß erreichbar; die Räume sind gut ausgeschildert und es gibt reguläre Führungen. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da es viele Treppen und große Säle zu durchqueren gibt.
Das Gebäude stellt weiterhin Sammler- und Gedenkmünzen her, wobei Besucher sehen können, wie diese Münzen im selben Ort entstehen, wo sie ausgestellt sind. Dies macht es zu einem lebendigen Ort der Handwerkstradition, nicht nur eines musealen Sammlungsplatzes.
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