Geibikei Gorge, Flussschlucht in Ichinoseki, Japan
Geibikei ist eine Kalksteinschlucht mit steilen Felswänden, die sich 100 Meter über dem Fluss Satetsu erheben und einen natürlichen Korridor über etwa 2 Kilometer bilden. Die Schlucht verläuft durch die Berge der Präfektur Iwate und wird von Bootstouren erschlossen, die auch Gelegenheiten zum Füttern von wilden Fischen und zum Werfen von Glückssteinen bieten.
Die Schlucht erhielt ihren Namen 1926, als Kaiser Hirohito während eines Besuchs in der Region ihre Ähnlichkeit mit der Qutang-Schlucht in China bemerkte. Diese Namensgebung markierte den Beginn ihrer Anerkennung als besonderer Ort.
Die Bootsführer singen traditionelle Lieder, während sie ihre Holzboote durch die Schlucht steuern. Diese Gesangskunst wird von Generation zu Generation weitergegeben und prägt das Erlebnis für Besucher.
Besucher sollten wissen, dass die Bootsfahrten täglich verfügbar sind und etwa 90 Minuten dauern, mit ausreichend Zeit zum Beobachten der Felswände und Füttern der Fische. Das Gelände ist von der Wasserseite am besten zugänglich, daher lohnt sich eine Fahrt, um die volle Länge der Schlucht zu sehen.
Besucher können Steine auf eine bestimmte Felsenformation werfen, wobei ein erfolgreicher Treffer nach lokaler Überzeugung Glück bringt. Diese Aktivität ist ein einfaches, aber beliebtes Ritual, das viele Besucher durchführen, während sie durch die Schlucht fahren.
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