Chōjagahara temple ruins, Archäologische Stätte des buddhistischen Tempels in Ōshū, Japan
Die Ruinen des Chōjagahara-Tempels sind Überreste eines buddhistischen Komplexes, dessen Grundmauern und Strukturen teilweise noch sichtbar sind. Das Gelände zeigt ausgrabene Fundamente eines Südtores, eines westlichen Gebäudes und einer hölzernen Palisade sowie Grabenanlagen, die das frühere Ausmaß der Anlage andeuteten.
Der Tempel entstand in der späten Heian-Zeit auf dem Gelände eines früheren Palasts des Abe-Clans und wurde später umgebaut oder erweitert. Die Anlage wurde während des Ersten Neunjährigen Krieges durch Feuer zerstört und seitdem nicht wieder aufgebaut.
Der Ort trägt Spuren der Vergangenheit, die durch ausgegrabene Gegenstände wie Tintenplatten und Dachziegel sichtbar werden. Diese Funde zeigen Verbindungen zu anderen religiösen Stätten der Region und lassen erkennen, wie Menschen hier gelebt und gebetet haben.
Besucher können die Ausgrabungsstelle leicht erreichen, die sich in der Nähe der Bahnstation Maesawa befindet und auch nicht weit von einem anderen bekannten Tempel in der Gegend entfernt ist. Wer hierher kommt, sollte mit unebenen Gelande rechnen und sich Zeit nehmen, um die Grundrisse und Strukturen zu erkunden.
Das ursprüngliche Erkennungzeichen des Tempels ist bis heute unbekannt, aber Wissenschaftler wissen, dass es als Begräbnisstatte für die Abe-Familie diente. Diese Verbindung zur lokalen Adelsfamilie macht den Ort zu einem wichtigen Zeugnis für die politische Verflechtung von Krieg und Religion in dieser Zeit.
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