Ōshū, Regionales Verwaltungszentrum in der Präfektur Iwate, Japan
Oshu ist ein regionales Verwaltungszentrum in der Präfektur Iwate im Norden Japans, das sich zwischen zwei Gebirgsketten über eine weite Ebene erstreckt. Der Kitakami-Fluss durchquert das Gebiet von Norden nach Süden und teilt die Landschaft in sanfte Täler und bewaldete Hügelketten.
Archäologische Funde belegen, dass Menschen bereits während der Altsteinzeit in dieser Region lebten, und später im 5. Jahrhundert entstanden hier Grabhügel und Siedlungen. Die Stadt in ihrer heutigen Form entstand erst im Jahr 2006 durch die Zusammenlegung mehrerer kleinerer Gemeinden zu einer einzigen Verwaltungseinheit.
Der Name Oshu verweist auf eine alte Bezeichnung für die nördlichen Regionen Honshus, die noch heute im Stadtbild sichtbar ist. Das Stadtleben folgt dem Rhythmus der Jahreszeiten, mit Märkten und Festen, die Bewohner aus den umliegenden Tälern und Bergen zusammenbringen.
Wer die Stadt erkunden möchte, bewegt sich am besten entlang der Hauptverkehrsachsen, die den verschiedenen Flusstälern folgen und die Ortsteile miteinander verbinden. Die meisten öffentlichen Einrichtungen und Geschäfte liegen in den zentralen Bezirken, während ländlichere Gebiete eher für ruhige Spaziergänge und Naturerlebnisse geeignet sind.
Eine ehemalige Samurai-Residenz zeigt heute Rüstungen, Gewehre und Waffen aus der Edo-Zeit, die einst einer lokalen Familie gehörten. Besucher können durch die Räume gehen und die Einrichtung betrachten, die das Leben einer Kriegerfamilie vor mehreren Jahrhunderten veranschaulicht.
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