Hashima Island, Verlassene Bergbauanlage in der Präfektur Nagasaki, Japan.
Hashima Island ist eine verlassene Kohleabbauanlage vor der Küste von Nagasaki, die aus dem Meer mit einer Schutzwand aufsteigt. Die Insel enthält mehrere Betonwohngebäude, Industrieanlagen und andere Strukturen aus der Zeit ihrer Nutzung.
Mitsubishi entwickelte die Insel ab 1890 als Kohleabbauanlage und erschuf dabei eines der ersten großen Betongebäude Japans. Die Insel war Schauplatz der Industrialisierung des Landes und zog tausende Arbeiter an, bevor sie in den 1970er Jahren aufgegeben wurde.
Die Insel symbolisiert Japans schnelle Industrialisierung und erinnert an die Menschen, die hier unter schwierigen Bedingungen arbeiteten. Heute ist sie ein Ort, an dem man die soziale Geschichte dieser Epoche unmittelbar spüren kann.
Man erreicht die Insel durch organisierte Bootsfahrten vom Hafen Nagasaki aus, wobei die Touren je nach Wetterlage und Meeresbedingungen variieren können. Es ist ratsam, vor Besuch die aktuellen Bedingungen und Zugänglichkeit zu überprüfen, da nicht alle Bereiche der Insel zugänglich sind.
Die extreme Dichte der Betongebäude auf dieser winzigen Insel führte einst zu Bevölkerungsdichten, die weltweit noch nie erreicht wurden. Diese Konzentration macht die Insel zu einem bemerkenswerten Zeugnis menschlicher Anpassung an extreme Bedingungen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.